Die Europäische Woche für nachhaltige Entwicklung " European Sustainable Development Week" (ESDW) findet vom 10.- 26. September 2022 statt

Sie ist eine Initiative, die die Organisation von Aktivitäten zur Förderung der nachhaltigen Entwicklung erleichtern und diese Bemühungen auf einer gemeinsamen Plattform sichtbar machen soll. 

Die kürzlich verabschiedete globale Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung und ihre 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) formulieren Schlüsselthemen, die dringende Maßnahmen auf allen Ebenen und von allen Beteiligten erfordern.

Die ESDW trägt zu dieser ehrgeizigen, universellen und transformativen Agenda bei, indem sie die Organisation von Bottom-up-Aktivitäten fördert, die einen thematischen Bezug zu den SDGs haben und diese unterstützen.

Die ESDW will das Bewusstsein für die Agenda 2030 in Europa schärfen und ruft lokale Akteure dazu auf, sich aktiv mit nachhaltiger Entwicklung im Allgemeinen und den SDGs im Besonderen auseinanderzusetzen.

Hierzu kann man Aktivitäten, Veranstaltungen und Projekte auf der Plattform der ESDW registrieren.

Warum sollten Sie Ihre Aktivitäten registrieren?

Hier führt die ESDW gleich mehrere Punkte ins Feld:

  • Sie werden die Aufmerksamkeit zu Ihrer Aktivität oder Veranstaltung auf nationaler und europäischer Ebene steigern und Ihre Aktivität bekannter machen.
  • Die ESDW-Website bietet Ihnen die Möglichkeit, frei für Ihre Veranstaltung auf nationaler und europäischer Ebene zu werben. So kann das Interesse an Ihrer Veranstaltung sowie die Teilnehmerzahl erhöht werden.
  • Sie können Teil einer großen europäischen Gemeinschaft von Veranstaltern für Initiativen zur nachhaltigen Entwicklung werden.
  • Wenn Sie Ihre Aktivität oder Veranstaltung auf der ESDW-Plattform teilen, kann sie andere aus ganz Europa inspirieren.
  • Sie können mehr über die 17 nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs) der Vereinten Nationen erfahren und wie Ihre Veranstaltung mit diesen verknüpft werden kann.
  • Sie erhalten die Möglichkeit, ESDW-Logos für Ihre Veranstaltungsposter, Flyer etc. zu verwenden! Dies zeigt die Zugehörigkeit Ihrer Aktivität oder Veranstaltung zu dieser europaweiten Initiative und gleichzeitig, dass sie zum Erreichen der SDGs beiträgt.

Informationen zur ESDW sowie zur Registrierung finden Sie HIER.


Bei allen Fragen rund um die Social Developement Goals (SDGs), Nachhaltigkeit und Übernahme von sozialer Verantwortung in Unternehmen ist unsere Expertin Ilka Baum mit Ihrem Team für Sie da.

17 Ziele für nachhaltige Entwicklung

Global Goals

Worum geht es?

Die Global Goals bezeichnen Ziele für nachhaltige Entwicklung, international auch als Sustainable Development Goals, oder kurz als „SDGs“ bezeichnet. Verabschiedet wurden Sie am 25. September 2015 von 193 Ländern verabschiedet als Folgemaßnahme zu den Milleniumsentwicklungszielen.

Welche Ziele werden angestrebt?

Die SDGs sollen durch ihre Umsetzung im Rahmen einer neuen Agenda für nachhaltige Entwicklung

  • die Armut beenden
  • den Planeten schützen
  • Wohlstand für alle sichern
  • Bis 2030 sollen insgesamt 17 Ziele und 169 Vorgaben erreicht werden, deren Verwirklichung die Zusammenarbeit von Regierungen, Unternehmen und Organisationen der Zivilgesellschaft erfordert.

Wie sind Unternehmen in die Umsetzung der Global Goals eingebunden?

Die SDGs der Vereinten Nationen dienen als gemeinsame Grundlage und Orientierung für Unternehmen, ihre Tätigkeiten und Ziele auf eine nachhaltige Entwicklung auszulegen.

Zukünftig werden die Anforderungen der Stakeholder – sei es der Kunden, Partner, Aktionäre und auch der Gesetzgeber – im Bezug auf nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung immer weiter steigen. Mittels der SDGs haben Unternehmen die Möglichkeit, sich konkret zu positionieren, ihr Engagement und Fortschritte im Bereich Nachhaltigkeit transparent zu kommunizieren und sich zukünftige wirtschaftliche Chancen sichern.

So bieten die Ziele für nachhaltige Entwicklung einen starken Rahmen für die soziale Verantwortung von Unternehmen, decken sie doch ein breites Spektrum an Nachhaltigkeitsthemen ab wie Ressourcenschonung, Klimawandel, Umweltschutz, Gleichberechtigung, Gesundheit oder Bildung.

Mittels Minimierung negativer oder der Stärkung positiver Auswirkungen ihres Handelns können Unternehmen so ihre Tätigkeiten im Bereich der Nachhaltigkeit steuern.

 

Der Privatsektor ist ein unerlässlicher Partner für die Erreichung der Sustainable Development Goals. Unternehmen können im Rahmen ihres Kerngeschäfts einen Beitrag leisten. Wir rufen daher Unternehmen auf der ganzen Welt auf, die Auswirkungen ihres Handelns zu erheben, sich ehrgeizige Ziele zu setzen und ihre Fortschritte transparent zu kommunizieren.

-- Ban Ki-Moon, ehemaliger Generalsekretär der Vereinten Nationen

CSR, also die Corporate Social Responsibility oder auch gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen, und SDGs haben zusammen ein enormes Potenzial für die Entwicklung eines vernetzten Modells für nachhaltiges Wachstum.

Es gibt eine Reihe von Merkmalen, die dem grünen Wachstum zugeschrieben werden, darunter die effektivere Nutzung natürlicher Ressourcen im Wirtschaftswachstum, die Wertschätzung von Ökosystemen, eine generationenübergreifende Wirtschaftspolitik, die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energiequellen, der Schutz lebenswichtiger Güter vor klimabedingten Katastrophen und die geringere Verschwendung von Ressourcen.